Torsten Schrodt, Vorsitzender und Michaela Rosenbaum, Geschäftsführerin AWO Mülheim

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AWO Kreisverband, Mülheim an der Ruhr

Michaela Rosenbaum - seit 25 Jahren für soziale Gerechtigkeit

 

Besonderes Jubiläum bei der AWO Mülheim: Michaela Rosenbaum, seit 2019 Geschäftsführerin des Kreisverbandes, kämpft bereits seit 25 Jahren in und mit der Arbeiterwohlfahrt für soziale Gerechtigkeit. Vor allem junge Menschen und ihre Familien liegen ihr besonders am Herzen. 

Die Leitung des Familienbildungswerk der AWO Mülheim war 2001 die erste Station im Ver band. Lange bevor es Pflicht und Standard wurde entwickelte sie dort die ersten Qualifizierungsmaßnahmen für Kindertagespflegepersonen und so ist es alles andere als Zufall, dass die AWO Mülheim kürzlich mit einem Qualifizierungsprogramm für den Offenen Ganztag an den Start gegangen ist. „Während viele es bei den durchaus berechtigten Hinweisen auf eine zu geringe Fachkraftquote in der OGS belassen, ist Michaela Rosenbaum pragmatisch und findet Lösungen.“ beschreibt sie Torsten Schrodt, Co-Vorsitzender des Kreisverbandes.

Pragmatische Lösungen finden musste Michaela Rosenbaum viele, als sie nach verschiedenen Stationen im AWO Bezirksverband Niederrhein und dem AWO Kreisverband Wesel 2019 als Geschäftsführerin nach Mülheim an der Ruhr zurückkehrte. Die Insolvenz war erst gerade abgeschlossen und belastete den Kreisverband noch etliche Jahre. Zu kämpfen war und ist gleichzeitig an mehreren Stellen: geschafft ist nach vielen Jahren die tarifliche Bezahlung der engagierten Fachkräften, nach und nach geht sie den Sanierungstau in den besonderen Wohnformen für psychisch erkrankte Menschen an und sucht Lösungen für unterfinanzierte Arbeitsbereiche.

Ob in Corona-Pandemie oder auch bei der Unterstützung von geflüchteten und insgesamt armen Menschen entwickelte sie kreative Lösungen: Mit vielen engagierten Ehrenamtlichen organisierte sie innerhalb kürzester Zeit einen Schenkladen im Rahmen der Ukraine-Hilfe und auch der Austausch „weißer Ware“ – Kühlschränke und Herd – für Bedürftige wurde auf ihre Initiative hin durch die AWO Mülheim organisiert.

Kinder aus ökonomisch schwachen Familien hat sie immer besonders im Fokus. So war es für sie eine besondere Freude, dass im Rahmen des sog. Stärkungspaktes auch 220 Kinderfahrräder ausgegeben werden konnten. Auch beim jährlichen Weihnachtsmenü achtet sie akribisch darauf, dass möglichst jedes Kind ein passendes Geschenk erhält. 

Was wünscht sich Michaela Rosenbaum für die (verbleibenden) nächsten fünf Jahre? „Natürlich einen wirtschaftlich solide aufgestellten Kreisverband, viel Solidarität aller Akteure im Kampf gegen den Sozialabbau und nachhaltige Strategien im Kampf gegen (Kinder)Armut!“ 

Anlässlich dieses besonderen Jubiläums wurde im Garten der Sozialpsychiatrischen Einrichtungen (Zinkhüttenstr. 23 in 45473 Mülheim an der Ruhr) ein Rosenbaum gepflanzt.

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Jennifer Middelkamp

Jennifer Middelkamp

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