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Lebenshilfe, NRW
Menschen mit Behinderung machen ihre Stimme hörbar
Lebenshilfe Räte West tagen in Viersen – Teilhabe im Fokus
Viersen. Am Samstag, dem 30. Mai 2026, kamen rund 20 Menschen mit Behinderung aus der Region West im evangelischen Gemeindehaus in Viersen zusammen. Eingeladen hatte die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen die Lebenshilfe Räte der Region West – ein Selbstvertretungsgremium innerhalb der Lebenshilfe, in dem Menschen mit Behinderung ihre Interessen eigenständig vertreten. Die Region West erstreckt sich vom Kreis Viersen über den Kreis Kleve bis nach Wuppertal – entlang der Grenze zwischen den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe.
Im Mittelpunkt des Treffens, das von 11 bis 14 Uhr stattfand, standen die bisherigen Ergebnisse der laufenden Umfrage der Lebenshilfe NRW im Rahmen der Kampagne „Teilhabe ist Menschenrecht". Die Umfrage zeigt deutlich: Gleichberechtigung ist das zentrale Anliegen von Menschen mit Behinderung. 14,4 Prozent aller Aussagen drehten sich darum, als Mensch ernst genommen, fair behandelt und in der Gesellschaft sichtbar zu sein. Weitere wichtige Themen sind gerechte Bezahlung – insbesondere in Werkstätten – sowie das Recht auf Selbstbestimmung und echte Mitsprache im Alltag.
Die Aussagen der Teilnehmenden beim Regionaltreffen bestätigten diese Ergebnisse eindrücklich. Menschen aus der Region berichteten von Alltagserfahrungen, die zeigen: Teilhabe ist in Deutschland noch längst keine Selbstverständlichkeit.
Die Umfrage der Lebenshilfe NRW – die sich ausschließlich an Menschen mit Behinderung richtet – läuft noch. Wer mitmachen möchte, findet sie unter: survey.lamapoll.de/Umfrage_Lebenshilfe_NRW_Teilhabe_Ist_Menschenrecht
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Ansprechpartner für die Presse


Jennifer Middelkamp
Pressesprecherin
Regionalgeschäftsführung Kreise Borken | Kleve




